|
Die Zielgruppen von FdnF sind unterprivilegierte Land- und Stadtbevölkerungen in Asien, Afrika und Lateinamerika. FdnF interveniert nur auf Anfrage und unter Berücksichtigung der Tradition und Kultur der betreffenden Länder. Die direkten Entwicklungsprojekte werden im allgemeinen ohne Einbeziehung der Regierungen oder Behörden, jedoch mit deren Einverständnis durchgeführt. Dank seiner bescheidenen Grösse, seiner leichten Strukturen und seinen freiwilligen Mitarbeitern, mit Ausnahme einer Teilzeitsekretärin, kann FdnF schnell eingreifen und seine Verwaltungskosten auf etwa 6% beschränken. Die Hilfsorganisation FdnF besteht aus sechs Komitees (Bern, Freiburg, Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis) und einem Büro. Seine Vertreter versammeln sich viermal im Jahr im Exekutivrat, um die von der Organisation zu finanzierenden Projekte auszuwählen. Die Komitees treiben die Gelder zur Finanzierung der Projekte auf. Das Büro hat die Aufgabe, die satzungsgemässe Verwendung und gute Verwaltung der Gelder zu garantieren, die der Organisation anvertraut werden. Die Generalversammlung tritt einmal pro Jahr im Juni zusammen.
Das Projekt-Team wird vom Büro beauftragt, die Projektvorschläge zu begutachten und sie dem Exekutivrat zur Annahme zu unterbreiten. Es übernimmt ausserdem die Betreuung der Projekte anhand der zu überprüfenden Berichte, der Anforderung von zusätzlichen Informationen oder gegebenenfalls von Besuchen an Ort und Stelle. Die Anfragen für finanzielle Unterstützung stammen von Partnern aus dem Norden oder von einheimischen Partnern.
| Erziehung und Berufsausbildung | 26 Projekte | | Gesundheit | 16 Projekte | | Integrierte Entwicklungshilfe | 5 Projekte | | Konstruktionen | 10 Projekte | | Landwirtschaft | 22 Projekte | | Mikrokredit | 10 Projekte | | Sociale Hilfsmittel | 1 Projekt | | Wasserversorgung | 9 Projekte |
Im Jahr 1965 gründete der Franzose Armand Marquiset, Mitarbeiter der „Petits Frères des Pauvres“, die internationale Organisation „Frères des Hommes“ mit einer Schweizer Zweigstelle, beide weder politisch noch konfessionell gebunden. Nach der Nothilfe in Indien infolge der schrecklichen Dürren von 1965 und 1966 hat sich FdnF allmählich auf Entwicklungshilfe in Asien, Afrika und Lateinamerika umgestellt. Die erste Schweizer Präsidentin war Frau Jacqueline Palthey, ihr Nachfolger wurde Herr Frank Roulet. Im Jahr 1979 trennte sich FdnF von „Frères des Hommes“ und konstituierte sich als unabhängige Organisation unter der Präsidentschaft von Professor Gilbert Etienne. Im Jahr 2003 übergibt Gilbert Etienne sein Amt an Frau Lillian Chavan, bleibt aber weiterhin Berater in Entwicklungsfragen für FdnF.
Büro:
| Präsidentin: |
Lillian CHAVAN |
| Vizepräsidentin: |
Bonnie CHRISTEN |
| Finanzverwaltung: |
Pierre PONCET |
Kantonskomitees:
| Bern: |
André ROBERT-NICOUD |
| Freiburg: |
Christophe DE REYFF |
| Genf: |
Heike RIETHAUSER |
| Neuenburg: |
Philippe ETIENNE |
| Waadt: |
Michel ROD
Marianne ROD
Dominique DONNET |
| Wallis: |
Arthur DARBELLAY |
Projekt-Team:
| |
Catherine DU PASQUIER
Annette ETIENNE
Christine HAMILTON
Anne HEYMANN
Wilma QAYOOM
Solange DE WATTEVILLE |
Berater für Entwicklungsfragen:
Publikationen:
Sekretariat:
Sie finden nachfolgend die Jahresrechnungen der Organisation. Sie beinhalten die Bilanz der Organisation für ein Steuerjahr:
|